Der Bedarf an Energie für die Glasproduktion ist in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken. Der Einsatz moderner und sparsamer Schmelztechnologien, aber auch die Gewichtsreduzierung von Glasverpackungen sowie der Einsatz von Altglas in der Produktion von neuem Glas haben einen erheblichen Teil dazu beitragen. Seit 1990 konnte der Energieeinsatz um 39 Prozent, seit 1970 sogar um 63 Prozent verringert werden.
Hochmoderne Filtertechnologien, moderne Schmelzwannen sowie vermehrter Einsatz von Altglas und weitere Energieeinsparmaßnahmen haben zudem eine Senkung der NOx-Emissionen bewirkt. Zwischen 1995 und 2014 konnten sie um 37 Prozent reduziert werden. Durch weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung werden die gesetzlichen Grenzwerte für Emissionen (TA Luft) unterschritten.
Der Dekarbonisierungsreport 2024 des europäischen Behälterglasverbands FEVE, in den auch zahlreiche Erkenntnisse der CO2-Roadmap des Bundesverbands Glasindustrie eingeflossen sind, bietet eine umfassende, branchenweite Untersuchung der Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Behälterglasherstellung.
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