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Kein Alkohol – voller Geschmack!Alkoholfreie Getränkealternativen in Glas
Kolonne Null: Startup mit alkoholfreien Weinen Beim Berliner Start-up Kolonne Null steckt der nicht vorhandene Alkohol bereits im Namen. Doch auch an anderer Stelle steht bei den Geschäftsführern Moritz Zyrewitz und Philipp Rößle eine Null auf dem Papier: Sie besitzen nämlich weder Weinberge noch eine Kelterei. „Unsere alkoholfreien Weine produzieren wir in Kooperation mit bekannten und prämierten Weingütern“, erläutert Zyrewitz das Unternehmenskonzept. „Gemeinsam mit unseren Partnerwinzern wählen wir die besten Ausgangsweine aus und entziehen diesen in unserer Produktion den Alkohol.“ Um hier den perfekten Geschmack zu erreichen, war einiges an Forschung nötig. „Bei unserem Verfahren verändert sich der Wein. Abgesehen von 12 % Alkohol verliert der Wein auch einige leichtflüchtige Aromastoffe. Diesen Verlust auszugleichen ist das Ziel unserer Produktentwicklung. Die Mischung aus am besten geeigneten Rohweinen, Verfahrensoptimierung und finaler Feinabstimmung der Produkte macht hier den Unterschied“, so Rößle. Dass es ihnen gelungen ist, diese Hürde zu überwinden, zeigt die Begeisterung der Verbraucher für die alkoholfreien Weine: Seit der Gründung wächst Kolonne Null stetig – sowohl in Bezug auf die Anzahl der produzierten Weine als auch beim Absatz. Im Jahr 2019 verkauften die Berliner mehr als 100.000 Liter ihrer alkoholfreien Weinkreationen. Natürlich in Glasflaschen. „Für uns ist diese Verpackung selbstverständlich, damit wir die Qualität unserer Produkte gewährleistet wissen“, so Zyrewitz. Perspektivisch steht für die Berliner auch ein Rotwein auf dem Programm. „Das Thema Rotwein ist für uns komplexer. Im Weißwein, der aus vorsichtig gepresstem Most vergoren wird, finden sich viel weniger Phenole und Tannine als im Rotwein, dessen Gärprozess auf einer Maische aus Saft, Schale und Kernen beginnt. Diese Stoffe treten ohne Alkohol stärker in den Vordergrund und müssen daher sehr genau abgestimmt werden“, sagt Rößle. „Aber wir freuen uns, dass wir diesen Prozess erfolgreich durchlaufen haben: In Co-Produktion mit einem renommierten VDP-Haus haben wir eine herausragende Cuvée, die KOLONNE NULL CUVÉE ROUGE No 01, entwickelt.“ Laori: Die alkoholfreie Alternative zu Gin Ebenso wie zum Beispiel „alkoholfreier Sekt“ ist auch „alkoholfreie Spirituose“ ein Widerspruch in sich. Richtig ist: alkoholfreie Alternative zu Spirituosen. Und genau solch eine Alternative haben Stella-Oriana Strüfing und Christian Zimmermann mit Laori entwickelt. „Die Idee für Laori entstand eines Abends in einer Bar in Berlin. Ich war mit Freunden aus und wollte keinen Alkohol trinken. Die Idee ließ mich nicht mehr los und ich begann in meiner eigenen Küche zu destillieren“, erzählt Stella-Oriana Strüfing. Mit seiner gemeinsamen Food-Tech- und Business-Expertise tüftelte das Gründer-Duo daran, einen Drink für den alkoholfreien „Gin“-Genuss zu entwickeln. „Für Laori haben wir die Herstellung von alkoholfreien Alternativen zu Spirituosen komplett neu gedacht“, so Strüfing. „Unser Verfahren baut auf der traditionellen Herstellungsweise der Parfümdestillation in Frankreich auf. Die Kräuter und Gewürze werden dabei besonders schonend, einzeln auf Wasserbasis destilliert.“ Das Ergebnis ist der Laori Juniper No 1, dem man es nicht anmerkt, alkoholfrei zu sein. Als Verpackung haben sich die Hersteller von Laori für eine leicht bauchige Glasflasche mit langem Hals und Holzdeckel entschieden. „Stilvoller und gleichzeitig nachhaltiger Genuss sind uns wichtig. Deswegen haben wir uns für eine schlichte und individuelle Glasflasche entschieden“, sagt Christian Zimmermann. „Mit Glas als Verpackung ist das Feeling bei unserem Laori damit das gleiche wie bei Spirituosen. Die Glasflasche ist leicht zu greifen und der Flaschenhals entspricht gerade im Bargebrauch den perfekten Maßen.“ Mit ihrem Unternehmen engagieren sich die beiden Gründer aktiv für die Umwelt und die kommenden Generationen und schaffen ein besonderes Geschmackserlebnis – ganz ohne Alkohol. Rotkäppchen: Alkoholfreie Weine Riesling und Spätburgunder Alkoholfreie Alternativen sind für Rotkäppchen kein Neuland. Mit ihrer Range von schäumenden Getränken aus alkoholfreiem Wein – oder umgangssprachlich „alkoholfreiem Sekt“ – ist die bekannte Sektkellerei bereits seit Jahren fest in der Branche der alkoholfreien Getränkealternativen etabliert und Marktführer in Deutschland. Nun hat Rotkäppchen das Sortiment erweitert: um die ersten rebsortenreinen alkoholfreien Weine. „Mit unseren alkoholfreien Rebsorten Riesling und Spätburgunder haben wir etwas Neues gewagt und die Lieblingsweinsorten der Deutschen als alkoholfreie Variante auf den Markt gebracht“, berichtet Cathrin Duppel, Marketing Direktor der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien. „Dabei haben wir ganz klar von unserem bisherigen Know-how aus der Produktion des alkoholfreien Sekts profitiert und hier ebenfalls unsere innovative Spinning-Cone-Technologie angewandt.“ Dieses moderne Verfahren gewährleistet eine schonende Entalkoholisierung der Weine, ohne dass Geschmack und Aromen verloren gehen. „Wir lassen den Alkohol bei einem hohen Vakuum und ungefähr 35 Grad verdampfen und fangen dabei das natürliche Bukett, also die geschmacksgebenden Komponenten, auf“, erklärt Duppel weiter. „So haben wir zwei Neuprodukte für eine Verbrauchergruppe geschaffen, die bewusst auf Alkohol, aber nicht auf den Geschmack von gutem Wein verzichten möchte.“ Die Weine werden in der traditionellen Glas-Weinflasche verpackt und reihen sich somit perfekt in die Range der Rotkäppchen-Weine ein. Der Blick in die Praxis zeigt: Alkoholfreie Getränke und Glas bilden ein gutes Team. Denn so schützt die Verpackung nicht nur ein hochwertiges Produkt, sondern wird auch dem Aufwand der Produktion mehr als gerecht.
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