Der deutsche Smoothie-Markt wächst und wächst. 2014 lag der Umsatz bei 66 Mio. Euro, im vergangenen Jahr bereits bei 179 Mio. Euro. Die Nachfrage nach fertigen Smoothies aus dem Kühlregal ist da und die Verbraucher möchten mehr. Das hat true fruits erkannt. Als kleines Studentenprojekt gestartet, gehört der selbst ernannte „Saftladen“ inzwischen zu den Marktführern im deutschen Smoothie-Geschäft. Bereits bei ihren ersten vier Smoothie-Sorten – yellow, orange, purple und green – stand für die drei jungen Gründer Inga, Marco und Nic fest: In die Smoothies kommen nur natürliche Zutaten ohne viel Schnickschnack. „true fruits – no tricks“ heißt ihr Grundsatz. Diesen verfolgen sie auch bei der Wahl ihrer Verpackung: Alles, was möglich ist, verpackt true fruits in Glas. Denn: Glas ist praktisch inert und nimmt somit keinen Geschmack an und gibt keinen Geschmack ab. Zusätzlich können die Messages gut über die Verpackung kommuniziert werden. Die Glasflaschen werden bewusst eingesetzt. Ohne Etikett, mit Keramikdruck und dezenter Schrift. Das ermöglicht einen direkten Blick ins Innere der Flasche und lässt somit die Farben der Smoothie-Sorten zur Geltung kommen. Abwechslung bietet true fruits seinen Kunden über die verschiedenen Flaschentexte, die für jede Sorte alle vier Wochen angepasst werden. So wird die Verpackung selbst zum Marketinginstrument. Vor allem im Bereich Social Media sind die kreativen Designs beliebte Motive. Und die Idee kommt an: Die Flaschen von true fruits sind begehrte Sammlerstücke. Beispielsweise finden sich in der offiziellen „Flaschensammler“-Gruppe auf Facebook bereits über 7.500 Mitglieder, die sich über die neuen und auch limitierten Designs austauschen. Und was geben die Glasflaschen noch her? Verschiedene Upcycling-Ideen, die true fruits ebenfalls bewusst im Marketing einsetzt. Frei nach dem Motto „Glas ist, was Du draus machst!“ erarbeitet das Unternehmen zusammen mit seiner Community immer wieder neue Upcycling-Ideen für die ausgedienten Flaschen. Im Onlineshop finden Verbraucher dafür sogar eigens entwickelte Flaschenaufsätze, die es bald auch für die Smoothie-Bowl-Gläschen geben soll. Wenn die Glasflaschen also nicht im Altglascontainer landen und dadurch zu neuen Flaschen werden, so können sie sich als Zuckerstreuer oder Seifenspender verwirklichen. Mit der Entscheidung zur gläsernen Verpackung hat true fruits nicht nur konsequent seine Markenphilosophie fortgeführt, sondern zugleich auch ein Erkennungsmerkmal und eine erfolgreiche Marketingstrategie geschaffen, die das Unternehmen klar von der Konkurrenz abgrenzt. Was die Verbraucher in Zukunft erwarten wird? Das bleibt weiterhin spannend. Aber man darf sich sicher sein: Es wird gewohnt offen und ehrlich. |