Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck – das hat mit Sicherheit jeder schon mal gehört. Und das trifft auch auf Produkte zu: Hält man sie zum ersten Mal in der Hand, sollten sie direkt überzeugen. Denn sonst laden sie nicht zum Probieren oder Kaufen ein. „Als Erstes sollten die Proportionen der Verpackung stimmen“, sagt Achim Nieroda. Außerdem sollten das Etikett und der Verschluss zu der entsprechenden Glasverpackung passen, sodass eine „augenfällige Einheit“ entstehe. Und da das Auge bekanntlich mitisst – oder in diesem Falle mitentscheidet –, gibt Nieroda noch einen weiteren Hinweis: „Toll ist es auch, wenn das Produkt, zumindest bei Nahrungsmitteln, gut zu erkennen ist und einen Reiz zum Probieren ausübt.“
Doch genauso wie das Äußere zählt selbstverständlich auch der Inhalt bzw. das Zusammenspiel von beidem: „Mit dem Preis ‚Produktinnovation in Glas’ sollen vor allem solche Produkte ausgezeichnet werden, die neuartige Kombinationen von Erzeugnissen und Glasverpackungen oder neue, gelungene Gestaltungen von Glasverpackungen aufweisen“, so Dr. Ulrich Nehring. Bei der Beurteilung achtet er deswegen besonders darauf, dass das Produkt und die Glasverpackung „in funktioneller und ästhetischer Hinsicht gut zusammenpassen und stimmig sind.“
Und wie verkauft sich ein Produkt am besten? Mit der richtigen Geschichte und einem ansprechenden Marketing. Das gehört für Andrej Kupetz unbedingt dazu, wenn er ein neues Produkt begutachtet: „Das Gesamtkonzept aus Produkt, Verpackung, Marketing muss überzeugen.“
Was macht für die Experten also ein rundum gelungenes, innovatives Produkt aus? Für Achim Nieroda steht klar die Verpackung im Vordergrund: „Ein schönes, nicht zu überladenes Etikett auf einer ungewöhnlichen Glasform. Natürlich muss die Verpackung auch gleichzeitig praktikabel sein.“ Für Dr. Nehring ist es der Neuheitswert des Produktes und das Zusammenspiel aus Verpackung und Inhalt: „Bei einem rundum gelungenen, innovativen Produkt passen abgefülltes Erzeugnis und Glasverpackung in funktioneller und ästhetischer Hinsicht ideal zusammen. Insgesamt ist das Produkt nicht nur eine Kopie oder Adaption bereits im Markt etablierter Produkte sondern ist etwas ganz Neues und hat das Potential, einen innovativen Impuls im Markt zu setzen.“ Andrej Kupetz hat auch den Kunden im Hinterkopf und findet, dass das Produkt dann mit Innovation punkten kann, „wenn es für den Kunden einen wirklichen Mehrwert darstellt“.
Unternehmen, die sich bewerben möchten, sollten laut der Experten also besonders viel Sorgfalt darauf verwenden, die Innovationskraft sowie den Nutzen ihres Produktes herauszustellen – so, dass es direkt ins Auge springt. Wir drücken allen Unternehmen, die sich in Zukunft bewerben möchten, fest die Daumen! Über den Start des Bewerbungszeitraumes für die „Produktinnovation in Glas“ 2020 werden wir rechtzeitig informieren.