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Zusammenfassend haben sich folgende Ergebnisse aus der Studie des Instituts cyclos-HTP ergeben: / Bei den untersuchten Lebensmittelgläsern und Glasflaschen mit Metallverschluss wurde im Durchschnitt eine Recyclingfähigkeit von rund 99 Prozent festgestellt. Dazu gehören zum Beispiel grüne und weiße Weinflaschen mit Drehverschluss und ein Gurkenglas. / Die Glasflaschen mit sonstigen Verschlüssen erreichen in den Untersuchungen eine Recyclingfähigkeit zwischen 93 und 98 Prozent, wie beispielsweise eine Olivenölflasche mit Holzverschluss sowie eine Essigflasche mit Korken. / Glasverpackungen mit Kunststoffverschluss variieren bei ihrer Recyclingfähigkeit zwischen 84 und 96 Prozent. Eine Pfeffermühle mit Kunststoffmahlwerk kommt auf 84 Prozent, weil der Gewichtsanteil der Kunststoffkomponenten 15 Prozent des Gesamtgewichts ausmacht. Zum Vergleich: Bei einer Hustensaftflasche mit Kunststoffdeckel liegt der Gewichtsanteil der Kunststoffkomponenten bei 4,5 Prozent, was wiederum eine höhere Recyclingfähigkeit von 94,5 Prozent bedeutet. / Die Farbe spielt bei der Recyclingfähigkeit von Glasverpackungen keine Rolle. Neben den drei klassischen Glasfarben Weiß, Grün und Braun sind auch Sonderfarben wie z. B. Blau oder Rot recyclingfähig. Problematisch können vollflächig lackierte Getränkeflaschen sein. Sie weisen bei der Studie eine geringe Recyclingfähigkeit von unter zwei Prozent auf. Theoretisch sind die Glasanteile natürlich auch zu 100 Prozent recyclingfähig, allerdings wird das Glas im Recyclingprozess wegen der mangelnden Transparenz als Störstoff (wie zum Beispiel Keramik) identifiziert und automatisch aussortiert. Über diese Ergebnisse informierte der BV Glas neben seinen Mitgliedern unter anderem auch duale Systeme. Bild: Bundesverband Glasindustrie e. V.
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