Herstellung von Behälterglas

Know-how für Qualität – die Behälterglas-Herstellung

Die Herstellung von Glasverpackungen erfolgt in allen Glaswerken in sechs Phasen:

1. Glasschmelze

© HVG 1996

Zunächst werden die Rohstoffe Quarzsand, Kalk, Soda und weitere Zusatzstoffe sowie Recyclingglas gewogen und zu einem sogenannten Gemenge gemischt. Dies wird anschließend in einem keramischen Becken bei ca. 1.600 Grad Celsius zu Glas geschmolzen.

2. Formgebung

Von der Schmelzwanne gelangt das flüssige Glas zum sogenannten Speiser (auch Feeder genannt). Hier werden einzelne Glastropfen auf das Gramm genau abgetrennt und fallen in die Formmaschine, in der der Glasbehälter entsteht.

3. Abkühlung

Die fertig geformten und glühend heißen Flaschen und Gläser laufen über ein Förderband zum Kühlofen, um die Materialtemperatur langsam abzusenken, damit keine Restspannungen im Glas verbleiben, die zu Brüchen führen können. Dies ist wichtig für die Stabilität der Glasbehälter.

4. Qualitätssicherung

Anschließend erfolgt die Qualitätskontrolle der Flaschen und Gläser durch hochmoderne Prüfanlagen. Schon bei den geringsten Fehlern werden die Glasbehälter automatisch aussortiert und anschließend wieder eingeschmolzen. Die fortlaufende Kontrolle während des gesamten Fertigungsprozesses garantiert ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau.

5. Veredelung

Nach der Kontrolle erfolgt, falls vom Kunden erwünscht, die Veredelung der Behälter, zum Beispiel durch Besprühen, Bedrucken, Mattieren oder Etikettieren – hier erhalten sie endgültig ihre unverwechselbare Ausstattung.

 

6. Verpackung und Palettierung

Eine letzte Kontrolle der Glasverpackungen sorgt für garantierte Qualität, bevor die auslieferungsfertigen Behälter – palettiert und für den Transport verpackt – das Glaswerk verlassen.

 

 

 

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