Nachhaltigkeit – ein Thema, das die Verpackungswelt verändert

"Nachhaltigkeit" wird immer stärker zum zentralen Thema unserer Gesellschaft. Nachhaltiges Wirtschaften, soziale Verantwortung und Ressourcenschonung rücken in der Wichtigkeitsskala stetig weiter nach oben. Dabei ist Nachhaltigkeit bereits zu einem wichtigen Kaufkriterium für zahlreiche Verbraucher geworden, wie verschiedene Studien zeigen. Eine Entwicklung, die die Verpackungs- und Markenwelt verändert und weiter verändern wird und auf die sich Unternehmen einstellen müssen.

Nachhaltigkeit - ein zentrales Thema unserer Gesellschaft

Die Möglichkeiten für ein Unternehmen nachhaltig zu handeln, sind vielseitig – sei es eine Ressourcen schonende Produktion, klima- und umweltfreundliches Handeln, die bewusste Entscheidung für nachhaltige Verpackungen oder das Engagement für Umwelt-, Natur- oder Hilfsorganisation. Sicher ist: Auch die Hersteller von Markenartikeln werden in Zukunft nicht am Thema "Nachhaltigkeit" vorbeikommen. Denn aktuelle Studien belegen: Für Verbraucher entwickelt sich nachhaltiges Handeln von Jahr zu Jahr mehr zu einem Kaufkriterium – auch in der Getränke- und Lebensmittelbranche.

Nachhaltigkeit – ein Verkaufsanreiz?

Bei einer Studie der trommsdorff + drüner, innovation + marketing consultants GmbH aus Berlin in Zusammenarbeit mit der TU Berlin gaben über drei Viertel der Befragten an, dass ihnen Unternehmen, die sich in der Gesellschaft engagieren, besonders sympathisch sind. Aber auch die ökologische Kompetenz rückt weiter in den Fokus der Verbraucher. Kein Wunder also, dass nachhaltiges Handeln und Wirtschaften die Kaufentscheidung der Verbraucher am Point of Sale mitbestimmen wird. Interessant ist, dass eine wachsende Zahl von Konsumenten bereit ist, für nachhaltige Produkte auch mehr Geld zu investieren – so lange sie ihnen einen deutlichen Mehrwert bieten, der über das Beruhigen eines „schlechten Gewissens“ hinausgeht. Wenn es dann darum geht, ein Produkt auch nach Außen nachhaltig zu präsentieren, spielt die Verpackung eine zentrale Rolle. Denn sie ist Teil des Produkts und muss die Botschaft ebenfalls kommunizieren. Immer eine gute Wahl: der Werkstoff Glas.

Glas – ein nachhaltiger Werkstoff

Glas wird fast ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, die in ausreichendem Maße in der Natur vorkommen und zum großen Teil in Deutschland abgebaut werden können. Das spart lange Transportwege – ein echter Pluspunkt für Umwelt und Klima. Der wichtigste Rohstoff für Glasverpackungen ist jedoch Recyclingglas, sein Anteil an neu produzierten Verpackungen beträgt im Durchschnitt 60 Prozent. Glas lässt sich immer und immer wieder ohne Qualitätsverlust zu neuen Glasverpackungen recyceln. Aber nicht nur die Rohstoffe machen Glas zu einem nachhaltigen Werkstoff. Im Glas-Mehrwegsystem kommen Glasflaschen bis zu 50 Mal wieder zum Einsatz, bevor sie dem Recycling zugeführt werden. Dadurch wird das Abfallaufkommen gemindert. Und auch der Mittelstand wird dank des Glas-Mehrwegsystems gestärkt, denn es sichert Arbeitsplätze bei regionalen Abfüllern wie Brauereien oder Mineralbrunnen.

Glas – gut für die Gesundheit

Doch eine nachhaltige Verpackung muss nicht nur ökologische Kriterien erfüllen. An erster Stelle steht der Schutz des Füllguts. Hier punktet Glas mit seiner hervorragendsten Eigenschaft. Denn es ist inert und lässt daher praktisch keine Wechselwirkungen zwischen Inhalt und Verpackung zu.  Auf diese Weise garantiert Glas den reinen und unverfälschten Geschmack seines Inhalts und die Gewissheit, aus einer gesunden Verpackung zu konsumieren.

Download GlasKlar